Wie wirkt L-Glutamin?

Juli 12th, 2011

Das Eiweiß, welches man täglich zu sich nimmt, besteht aus Aminosäuren. Eine davon ist das L-Glutamin. Die Menge an L-Glutamin entscheidet, wie gut körperlicher Stress verkraftet werden kann, ob man übermäßigen Heißhunger hat und wie am z.B. auch Erkältungskrankheiten wegsteckt. Was sind die Vorteile von L-Glutamin? Zunächst einmal spielt es eine wichtige Rolle bei den Entgiftungsprozessen im Körper, bei der Stärkung der Abwehrkräfte. Aber auch ein vermindertes Hungergefühl und ein besserer Schlaf zählen zu den Vorteilen.

Interessant ist für mich vor allem die Unterdruckung des Heißhungers, denn L-Glutamin normalisiert den Blutzuckerspiegel. Es macht daher Sinn, für eine ausreichende Zufuhr von L-Glutamin zu sorgen, denn sonst bedient sich der Körper an den Glutamin-Reserven in der Muskulatur. Man fühlt sich dann schlaff und ausgelaugt. Aber woher und aus welchen Lebensmitteln können wir L-Glutamin beziehen? Natürlich sollte man natürliches L-Glutamin bevorzugen, welches man aus Magerquark und vor allem Soja beziehen kann.

Aber es gibt auch Situationen im Leben, wo das nicht ausreicht. Dann ist auch die Einnahme von reinem L-Glutamin in Betracht zu ziehen.  Was die Einnahme angeht, so wird empfohlen jeweils 4-5 Gramm nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen, jeweils in ca. 100 ml Flüssigkeit verrührt. Zusätzlich kann in direktem Anschluss an körperlich anstrengende Tätigkeiten wie Sport noch eine 5 Gramm Portion eingenommen werden, um die
Regeneration zu beschleunigen und um Müdigkeit vorzubeugen.  Die Kosten für das L-Glutamin liegen bei ca. 20 EURO pro 500 Gramm-Packung.

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Zusammenhang zwischen Fruktose und Übergewicht?

Juli 8th, 2011

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Fruktose und Übergewicht?
In den letzten Jahren steigt die Verwendung von Fruktose als Zuckeraustauschstoff immer mehr an, auch in Getränken und Milchprodukten, also „normalen“ Lebensmitteln. Und so wird schon lange ein enger Zusammenhang zwischen Übergewicht und diesem hohen Fruktosekonsum vermutet. Oft wird damit geworben, dass das Produkt „weniger Zucker“ oder „ohne Kristallzucker“ enthalten würden. Aber die Wahrheit ist die, dass Fruktose ähnlich viele Kalorien enthält wie Glukose bzw. üblicher Zucker.
Tierversuche ergaben auch, dass es einen engen Zusammenhang gibt zwischen Fetteinlagerung und erhöhtem Fruktoseverbrauch. Auch das Sättigungsgefühl verschwindet schneller. Schuld darin sind die das Sättigungs-Hunger-Gefühl regulierenden Hormone Insulin, Ghrelin und Leptin. Man nimmt also zu, obwohl man nicht zu viel Ernergie zuführt.
Es wird aber ausdrücklich davor gewarnt, nun weniger Obst zu essen, denn Ob liefert wichtige Minerale, Vitamin und Ballaststoffe.

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Wann Süßigkeiten essen?

Juni 27th, 2011

Jeder ahnt es: Schokoriegel bzw. Süßigkeiten machen dick und liefern nur leere Kalorien. Aber es gibt Widerspruch:
Es gibt nämlich einen Zeitpunkt, an dem das Essen von Süßigkeiten indirekt sogar die Fettverbrennung fördert: nach einem intensiven Krafttraining.
Was passiert da: Der Körper speichert Kohlenhydrate ja zunächst in den so genannten Glykogen-Speichern ab, in den Muskeln und zu einem Teil auch in der Leber. Wenn diese Speicher voll sind, dann wird das, was mehr zugeführt wurde in Körperfett umgewandelt. Das leuchtet ein und ist wohl zumindest vom Ergebnis her bekannt.
Aber wann ist der Zeitpunkt Süßigkeiten zu essen? Nach dem Training sind die Glykogen-Speicher leer, wenn dann nicht nachgefüllt wird, holt sich er Körper die Energie aus der Muskelmasse. Das will niemand, denn das würde den späteren Energiebedarf, also den Grundumsatz des Körpers absenken. Und so kommen hier die Süßigkeiten ins Spiel: Das Essen von Süßigkeiten verhindert also, dass dein Körper an die Muskulatur geht. Natürlich erfüllen verschiedene zuckerreiche Obstsorten den gleichen Zweck, zum Beispiel Bananen. Aber manchmal will man auch das Gefühl habe, dass man nicht immer verzichten muss. Es spornt das Durchhaltevermögen an.
Noch ein Tipp: Wähle eine Süßigkeit die zwar viel Zucker, aber wenig Fett hat, denn Fett verlangsamt den Zuckertransport im Körper. Aber pass auf, dass nicht eine neue falsche Essgewohnheit entsteht: Nämlich das stetige Essen von Süßigkeiten nach jeder Art von Training oder körperlicher Anstrengung. Weiche besser oft auch auf Obst aus.

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